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MEMENTO MORI

Allerheiligen - Volkstrauertag 2002
Mo - Fr 12 - 15 Uhr
Mo - So 18 - 02 Uhr

Sargfabrik
Goldschlagstraße 169
A-1140 Wien


Die Mitteilung vom Ableben einer Person findet im deutschsprachigen Raum regional sehr unterschiedlich statt. Der dicke schwarze Rand der Trauer einer typischen Parte ist verschwunden und nur mehr auf Sonderanfertigung zu erhalten. Besonders die descriptive Bezeichnung des Wortes Leidzirkulare in der Schweiz war für Sylvie Proidl der Auslöser für die Serie "memento mori", die sich kalligraphisch mit der Vergänglichkeit auseinandersetzt. Auf Stuccolustro Tafeln erscheinen immer die Worte Traueranzeige, Tod, Trauer und Schmerz in verschiedenen Sprachen und sollen durch die Formate schmal quer oder schmal hoch Einschnitte von innen nach außen darstellen.
Die Pastelltöne der offenen Struktur vermitteln Vergangenheit und verdeutlichen mit subtiler Farbgebung die Transparenz der Zeiten.
Die Bilder waren das erste Mal bei der Dichterlesung "Nyctivoe" von Dimitris Lyacos zu sehen, der in seinem Buch auch die Thematik der Endlichkeit in den Vordergrund rückt.












 


 

 

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